Haarausfall im Herbst: normal oder Grund zur Sorge?
Im Herbst verlieren viele Menschen mehr Haare als gewöhnlich – und das macht Sorgen. Die gute Nachricht: Meistens ist es ein biologisch normaler Vorgang. Hier erfährst du, was dahintersteckt, wann du aufmerksam sein solltest und was deinem Haar jetzt wirklich hilft.
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Kurze Zusammenfassung: Was hinter dem Haarausfall im Herbst steckt, wann er normal ist und was jetzt wirklich hilft.
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Transkript: „Hallo und herzlich willkommen. Heute geht es um ein Thema, das viele im Herbst beschäftigt – und ehrlich gesagt auch ein bisschen beunruhigt: Haarausfall. Wenn du gerade merkst, dass mehr Haare in der Bürste bleiben oder die Dusche nach dem Waschen voller Haare ist, dann bist du damit nicht allein. Das passiert vielen Menschen im September und Oktober – und es hat einen ganz konkreten biologischen Grund. Dein Haar wächst in Zyklen. Jedes einzelne Haar durchläuft eine Wachstumsphase, dann eine kurze Übergangsphase, und dann eine Ruhephase – in der es irgendwann ausfällt und durch ein neues Haar ersetzt wird. Das passiert dauerhaft und ganz normal. Im Sommer sorgt die intensive UV-Strahlung dafür, dass viele Haarfollikel gleichzeitig in die Ruhephase übergehen. Und wenn dann im Herbst die Tage kürzer werden und das Sonnenlicht abnimmt, fallen diese Haare auf einmal aus. Fachleute nennen das saisonales Telogen Effluvium. Das Ergebnis: Statt der üblichen 50 bis 100 Haare am Tag fallen im Herbst vorübergehend bis zu 150 oder 200 Haare täglich aus. Das klingt nach viel – ist aber in der Regel vorübergehend. Nach etwa sechs bis acht Wochen normalisiert sich das wieder ganz von selbst. Wann solltest du genauer hinschauen? Wenn der Haarausfall länger als zwei Monate anhält, wenn du kahle Stellen entdeckst, wenn Haare büschelweise ausfallen oder wenn sich Begleiterscheinungen wie Juckreiz oder Schuppen zeigen – dann ist ein Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin sinnvoll. Was kannst du in dieser Zeit tun? Erstens: Bleib ruhig, denn Stress verstärkt Haarausfall zusätzlich. Zweitens: Pflege deine Kopfhaut gezielt – nicht die Haarlängen, sondern die Wurzel. Drittens: Schau dir an, ob du deinen Haaren von innen etwas Gutes tun kannst. Gerade im Herbst kann gezielte Nährstoffversorgung einen echten Unterschied machen. Mehr dazu findest du im Blogartikel – mit allen Details, Tipps und passenden Produktempfehlungen. Danke fürs Zuhören."
Herbst bedeutet für viele: mehr Haare in der Bürste, mehr Haare in der Dusche – und damit oft auch Verunsicherung. Dabei ist verstärkter Haarausfall im Herbst biologisch erklärbar und in den meisten Fällen vollständig reversibel. Wir erklären, was dahintersteckt und was du jetzt tun kannst.
Warum fallen im Herbst mehr Haare aus?
Der Grund liegt im natürlichen Haarzyklus. Jedes Haar wächst nicht dauerhaft, sondern durchläuft wiederholt drei Phasen: die Wachstumsphase (Anagen), die kurze Übergangsphase (Katagen) und die Ruhephase (Telogen), in der das Haar schließlich ausfällt und durch ein neues ersetzt wird.
Im Sommer sorgt intensive UV-Strahlung dafür, dass viele Haarfollikel gleichzeitig in die Ruhephase eintreten. Die Auswirkungen zeigen sich erst einige Wochen später – dann nämlich, wenn diese Haare im Herbst gemeinsam ausfallen. Fachleute bezeichnen dieses Phänomen als saisonales Telogen Effluvium.
Saisonaler Haarausfall im Herbst ist kein Krankheitsbild, sondern ein physiologischer, also körpereigener Prozess. Er bedeutet nicht, dass Haarfollikel dauerhaft geschädigt sind oder das Haar nicht nachwächst.
Wie lange dauert saisonaler Haarausfall?
Der herbstliche Haarausfall tritt typischerweise von September bis November auf. In den meisten Fällen normalisiert er sich nach sechs bis acht Wochen von selbst, sobald die Ruhephase abgeschlossen ist und neue Haare nachzuwachsen beginnen.
Sommer: UV-Strahlung veranlasst viele Haarfollikel gleichzeitig, in die Ruhephase (Telogen) einzutreten.
Frühherbst: Die Telogenhaare fallen aus – gehäuft, weil der Übergang synchron stattgefunden hat.
Nach 6–8 Wochen: Neue Haare wachsen in der Anagenphase nach. Das Haar wird wieder voller.
Neben dem UV-Effekt können im Herbst auch sinkende Vitamin-D-Spiegel (durch weniger Sonnenlicht), Ernährungsumstellungen und ein veränderter Hormonhaushalt den Haarzyklus beeinflussen. Wer unter mehreren dieser Faktoren leidet, kann den Haarausfall als intensiver wahrnehmen.
Wann ist Haarausfall im Herbst kein normaler Vorgang mehr?
Saisonaler Haarausfall ist vorübergehend und folgt einem klaren Muster. Es gibt jedoch Anzeichen, bei denen ein Arztbesuch sinnvoll ist – nicht zur Beruhigung, sondern weil eine andere Ursache vorliegen kann.
- Haarausfall länger als 6–8 Wochen, ohne dass sich eine Verbesserung zeigt
- Büschelweiser Ausfall – ganze Haarbüschel auf einmal
- Sichtbare kahle Stellen oder ein ungleichmäßiges Ausfallmuster (z. B. an der Stirn, am Oberkopf, kreisrund)
- Begleiterscheinungen wie anhaltender Juckreiz, Rötungen, Schuppen oder Spannungsgefühl auf der Kopfhaut
- Haarausfall in Kombination mit starker Müdigkeit, Gewichtsveränderungen oder anderen körperlichen Veränderungen
Wenn du dir unsicher bist, ob dein Haarausfall im normalen Bereich liegt: Eine einfache Probe kann helfen. Ziehe sanft an einem kleinen Haarbüschel (ca. 20–30 Haare). Bleiben dabei mehr als 6 Haare in der Hand, kann das ein Hinweis sein, dass der Ausfall stärker ist als üblich. In diesem Fall lohnt sich ein Gespräch mit einem Dermatologen.
Was hilft dem Haar jetzt wirklich?
Beim saisonalen Haarausfall ist das Ziel nicht, den natürlichen Prozess aufzuhalten, sondern das Haar optimal zu unterstützen – damit die neue Wachstumsphase gut beginnt und das Haar langfristig kräftig und gesund bleibt.
Nährstoffe für die Haarwurzel
Die Haarwurzel braucht Keratin, Mineralstoffe und Vitamine. Gerade in der Übergangszeit kann gezielte Nährstoffversorgung von innen die neue Wachstumsphase unterstützen.
Kopfhaut, nicht die Längen
Im Herbst kommt es auf die Kopfhautpflege an – nicht auf aufwendige Haarkuren für die Längen. Ein gepflegtes Kopfhautmilieu fördert das Nachwachsen.
Stress verstärkt Haarausfall
Psychischer Stress ist einer der häufigsten Auslöser für verstärkten Haarausfall. Gerade im Herbst, wenn der Körper ohnehin reagiert, macht Stressreduktion einen spürbaren Unterschied.
Eisen, Zink und Vitamin D
Mängel an Eisen, Zink, Biotin und Vitamin D können Haarausfall begünstigen. Im Herbst, wenn die Sonnenlicht-Vitamin-D-Produktion sinkt, ist gezielte Aufmerksamkeit besonders sinnvoll.
Gezielte Unterstützung: Beneganic für dein Haar
Gerade im Herbst – wenn der Haarzyklus auf Hochtouren läuft – kann die Beneganic-Linie eine sinnvolle Ergänzung zur täglichen Pflege sein. Die Produkte sind darauf ausgerichtet, die Haarwurzel von innen und außen zu stärken.
Beneganic Intensive Hair Serum
Ein wasserbasiertes Leave-in-Serum, das direkt auf die Kopfhaut aufgetragen wird – nicht in die Längen. Mit Peptiden, Koffein, Niacinamid, Aloe und Panthenol. Ideal als tägliches Ritual oder ergänzend zum Keratin Hair Booster. Das Haar wirkt sichtbar voller und kräftiger.
Zum ProduktBeneganic Keratin Hair Booster Women 18–45
Tägliche Kapselkur mit dem patentierten Beneganic Hair Complex – einer Kombination aus Keratinpeptiden und pflanzlichen Mikronährstoffen. Versorgt die Haarwurzeln gezielt von innen, um das Haar in der Übergangszeit zu stärken.
Zum ProduktBeneganic Keratin Hair Booster Women 45+
Speziell entwickelt für Frauen über 45, mit angepasstem Wirkstoffprofil für veränderte Hormonlagen nach der Menopause. Kombiniert Keratinkomplex mit Pflanzensteroiden und OPC-reichen Traubenkernextrakten.
Zum ProduktBeneganic Intensive Hair Care
Eine 20-Tage-Trinkkur mit patentierten Keratinpeptiden, Polyphenolen, Traubenkern-OPC sowie Vitaminen und Mineralstoffen. Stärkt die Haarstruktur, regt das Wachstum an und kann die Überganszeit gezielt überbrücken.
Zum ProduktDas Intensive Hair Serum wird direkt auf die Kopfhaut aufgetragen – bitte nicht in die Längen. Die Keratin Hair Booster sind Nahrungsergänzungsmittel und kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. Bei anhaltendem oder starkem Haarausfall ist ein Arztgespräch immer sinnvoll, bevor du mit einer Kur beginnst.
Deine Herbst-Routine für gesunde Haare
Kleine Anpassungen im Alltag können dem Haar im Herbst merklich helfen – ohne großen Aufwand. Diese Routine ist bewusst einfach gehalten, damit sie sich dauerhaft integrieren lässt.
Sanft waschen: Nicht täglich und nicht zu heiß. Lauwarmes Wasser schont die Kopfhaut und verhindert zusätzlichen Stress für die Haarwurzel.
Kopfhaut pflegen: Serum oder Kopfhautpflege direkt auf die Kopfhaut – nicht in die Längen. Die Kopfhaut ist der Ausgangspunkt für gesundes Haar.
Sanft föhnen: Kein heißer Strahl direkt auf die Kopfhaut. Moderat und mit Abstand – oder lufttrocknen lassen.
Nährstoffe im Blick: Eisen, Zink, Biotin und Vitamin D regelmäßig über die Ernährung oder gezielt als Ergänzung aufnehmen.
Stress reduzieren: Ausreichend Schlaf, Bewegung an der frischen Luft und Pausen im Alltag – das klingt simpel, wirkt sich aber nachweislich auf den Haarzyklus aus.
Geduld haben: Saisonaler Haarausfall normalisiert sich in der Regel nach 6–8 Wochen von selbst. Neues Haar wächst nach – auch wenn es eine Weile dauert, bis man es sieht.
Häufige Fragen – kurz beantwortet
Die intensive UV-Strahlung im Sommer veranlasst viele Haarfollikel gleichzeitig, in die Ruhephase einzutreten. Die Auswirkungen zeigen sich erst einige Wochen später – also im September und Oktober. Das ist der biologische Grund für den Herbst-Peak.
Täglich 50 bis 100 Haare sind normal. Im Herbst können es vorübergehend bis zu 150–200 Haare sein. Wenn du das Gefühl hast, dass deutlich mehr ausfallen oder kahle Stellen entstehen, solltest du das abklären lassen.
Ein gut formuliertes Kopfhautserum kann das Kopfhautmilieu unterstützen und die Bedingungen für nachwachsendes Haar verbessern. Es ersetzt aber keine medizinische Behandlung bei pathologischem Haarausfall. Wichtig: Serum auf die Kopfhaut – nicht auf die Haarlängen.
Bei saisonalem Haarausfall: ja, in der Regel vollständig. Der Haarfollikel ist nicht geschädigt – er befindet sich nur in der Ruhephase. Nach dem Ausfallen beginnt die neue Wachstumsphase.
Grundsätzlich nein – aber weniger ist oft mehr. Nicht täglich waschen, lauwarmes Wasser verwenden und ein mildes Shampoo wählen. Aggressive Shampoos können die Kopfhaut zusätzlich belasten.
Fazit: Haarausfall im Herbst ist häufig – und meistens vorübergehend
Mehr Haare in der Bürste im September und Oktober ist in den meisten Fällen ein normaler saisonaler Prozess, der sich nach wenigen Wochen von selbst normalisiert. Wer sein Haar in dieser Zeit gezielt unterstützt – mit der richtigen Kopfhautpflege, ausreichend Nährstoffen und etwas Geduld – gibt dem neuen Haarwachstum die besten Bedingungen.
Wenn du dir unsicher bist oder die Beschwerden über 6–8 Wochen hinausgehen, stehen wir dir gern beratend zur Seite – im Salon oder im Shop.
Hast du Fragen zu deinem Haar?
Im persönlichen Gespräch schauen wir gemeinsam, was deinem Haar jetzt guttut – ob im Salon oder über unsere Produktempfehlungen im Shop.
Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei anhaltendem oder starkem Haarausfall empfehlen wir einen Dermatologen aufzusuchen.
































